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Sicherheitsüberprüfung

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In den vergangenen Jahren haben die Radunfälle im Kindes- und Jugendalter um mehr als 60 Prozent zugenommen. Jahr für Jahr registriert die Polizei bundesweit etwa 100 tödliche Unfälle bei Kindern und Jugendlichen. Weitere 4000 Kinder und Jugendliche unter 18 werden schwer verletzt. Besonders gefährdet ist die Gruppe zwischen 10 und 15 Jahren.

80 Prozent aller Verletzungen bei Radunfällen sind Verletzungen im Kopfbereich. Experten raten Eltern deshalb, Kinder von Anfang an nur mit Helm zur Schule radeln zu lassen. Hierauf sollten Eltern beim Helm achten:

  • Nehmen Sie Ihr Kind zum Helmkauf mit. Der Helm muß sich dem Kopf anpassen, darf nicht verrutschen und nicht drücken. Stirn, Hinterkopf, Scheitel und Schläfen müssen geschützt sein.
     
  • Die Ohren sollten frei liegen, aber durch eine Verdickung am Helmrand geschützt sein.
     
  • Der Kinnriemen sollte mindestens 15 Millimeter breit und verstellbar sein. Das Schloß dazu darf nicht direkt unter dem Kinn sitzen. Auffällige Farben wählen.
     
  • Kleinkinder sollten keine Fahrräder mit zu hoher Gangzahl bekommen, sie werden durch das ständige Schalten zu sehr vom Verkehrsgeschehen abgelenkt.
     
  • Achtung: BMX-Räder und Mountainbikes haben häufig gar keine vorschriftsmäßige Beleuchtung, oder das Licht reicht zur Verkehrstauglichkeit nicht aus. Eltern können die Räder aber im Fachhandel nachrüsten lassen.
     
  • Kinder sollten beim Radkauf dabei sein. Fachhändler können die Höhe und andere wichtige Faktoren individuell am Kind abstimmen.
     
  • Kindern immer wieder einschärfen, daß sie niemanden auf dem Gepäckträger mitnehmen. Das ist in verkehrsreichen Gegenden lebensgefährlich.
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